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Webseite verbessern: 12 Stellschrauben, an denen wir am liebsten drehen

Inhalt

1. Klarheit im ersten Screen: Weiß der Besucher in drei Sekunden, worum es geht?

Viele Webseiten, die über Jahre oder sogar Jahrzehnte gewachsen sind, sind im ersten Screen – vor allem mobil – schlicht überladen. Ein Pop-up kam dazu, nachträglich der Cookie-Banner, hier ein neues Feature, da noch ein paar News. Und schon weiß die Nutzerin nicht mehr, wohin sie klicken soll. Viele CTAs, viele Elemente, die gegeneinander arbeiten.

Für uns ist es deshalb eine der wichtigsten Disziplinen, sich den Hero-Bereich ganz genau anzusehen und gemeinsam mit dem Kunden herauszuarbeiten: Was hat die größte Priorität? Geht es um eine Software, die heruntergeladen werden soll, liegt der Fokus auf den Downloads – nicht auf dem Support und irgendwelchen anderen Dingen. Bin ich plastischer Chirurg und biete meine Dienstleistungen an, möchte ich, dass jemand einen Beratungstermin bucht – und nicht News von vor sieben Wochen liest.

Ein Beispiel für einen reduzierten, übersichtlichen Hero ist die Seite, die wir jüngst für unseren langjährigen Kunden DOMUS Software AG neu gestaltet haben.

Selbsttest: Zeig deine Startseite jemandem, der euch nicht kennt, für fünf Sekunden. Frag danach: Was bieten wir an, und für wen? Wenn die Antwort stockt, ist der Hero die erste Baustelle.

2. Ein Ziel pro Seite: Warum zu viele Wege zu keinem führen

Das gilt nicht nur für den Hero, sondern für die gesamte Seite. Die besten Learnings dazu zieht man aus einer Performance-Landingpage, wie wir sie zum Beispiel für dedizierte SEA- und Paid-Kampagnen aufbauen. So eine Seite verfolgt ein einziges Ziel – etwa eine Terminbuchung. Und das Wichtige ist: Wir lenken die Nutzerinnen und Nutzer dabei nicht ab. Keine Querverlinkungen, keine interessanten Deals, nichts, was zu einem Klick verführt, der von dieser Seite wegführt. Wir konzentrieren uns ganz allein auf die Terminbuchung. Geht es um ein Formular, dreht sich von Anfang bis Ende alles nur um diese eine Sache. Ein richtiger Funnel.

Ein schönes Beispiel ist eine ganz frische Seite von uns, die es noch nicht einmal in unsere Cases geschafft hat: SmartMedic.

Selbsttest: Zähl auf deiner wichtigsten Seite alle Buttons und Links, die wegführen. Mehr als drei? Streich so lange, bis nur noch der Weg übrig ist, den du wirklich willst.

3. Mobile Bedienbarkeit: Die Webseite auf dem Handy verbessern

Mobile First ist in vielen B2B-Unternehmen – in München wie in ganz Deutschland – noch nicht wirklich angekommen. Viele haben gehört, dass Mobile First für Google wichtig ist, und das stimmt auch absolut. Aber wenn wir als Agentur an ein Redesign gehen, merken wir oft, dass sich Unternehmen in Präsentationen noch immer die Desktop-Ansicht zuerst wünschen.

Wir empfehlen den umgekehrten Weg, und das hat mehrere Gründe. Google ist einer davon, Barrierefreiheit ein weiterer. Fast noch wichtiger ist aber der gestalterische Ansatz: Wenn wir gemeinsam mit dem Kunden auf einem 400 Pixel breiten Screen Section für Section überlegen müssen, was wirklich hineingehört, dann ist das Fokusarbeit. Wir konzentrieren uns auf das Wichtigste – und die zwölf weiteren Informationen kommen gar nicht erst hinein, weil sie schlicht nicht hineinpassen.

Und wenn wir diesen perfekten mobilen Screen dann hochskalieren, auf Tablet, auf kleinen Desktop, auf großen Desktop, dann kommt Weißraum dazu. Luft. Das macht eine Webseite hochwertig, und es gibt mehr Guidance. Ich spreche in Kickoffs gerne davon, dass Nutzer "an die Hand genommen" werden – mit Weißraum um einen CTA herum können wir sie noch besser führen.

Genauso wichtig ist die Bedienbarkeit selbst. Bei bestehenden Seiten sehen wir oft, dass Schriftgrößen nicht beachtet wurden und die Lesbarkeit mobil stark leidet, oder dass Links viel zu nah beieinanderliegen. Vielleicht liegt es auch an meinem großen Daumen – aber man muss hier wirklich genau testen: Kann ich Buttons problemlos treffen? Kann ich Links problemlos klicken?

Eine Webseite, die wir ausschließlich Mobile Only entwickelt haben, ist die für Carly.

Selbsttest: Öffne deine Webseite auf dem Handy und versuch, einhändig im Gehen das Kontaktformular auszufüllen. Was dabei nervt, nervt jeden Besucher.

4. Ladezeit: Warum eure Webseite zu langsam ist – und was hilft

Schlechte Ladezeiten sehen wir häufig, und das hat mehrere Gründe. Schwierig wird es, wenn eine Seite mit einem überfrachteten WordPress-Elementor-Baukasten gebaut wurde – und am besten noch hundert Plugins installiert sind, von denen die Hälfte nicht arbeitet und der Rest sich gegenseitig kannibalisiert. So ein Fall ist wirklich schwer zu optimieren. Wir hatten das einmal bei einem Unternehmen: Wir konnten Verbesserungen liefern, aber irgendwann ist man mit den möglichen Mitteln am Ende.

Deshalb empfehlen wir bei einer Neuentwicklung eine Headless-Variante oder ein Custom Theme mit WordPress. Der Code ist deutlich schlanker, und wir können ganz anders an die Performance herangehen.

Was wir außerdem oft sehen: keine automatisierte Bildkomprimierung. Wir arbeiten hier gerne mit Lösungen, die mithilfe von KI extrem gute Komprimierungsergebnisse erzielen. Und wir arbeiten mit guten Server-Lösungen – das muss nicht immer AWS sein, es gibt auch in Deutschland sehr gute Varianten, gerade mit Blick auf Datenschutzkonformität.

Ladezeiten spielen auch für euer Ranking eine Rolle – nicht die größte, aber eine gewisse. Wenn ihr wissen wollt, wie eure Seite dasteht: Der Branchenstandard ist Googles eigenes Tool PageSpeed Insights.

Selbsttest: Jag deine Startseite durch Googles PageSpeed Insights, in der mobilen Ansicht. Unter 50 Punkten besteht Handlungsbedarf. Schau zuerst auf die größten Bilddateien – dort liegt meist die Hälfte des Problems.

5. Kontaktwege: Funktioniert euer Formular überhaupt?

Das klingt banal, aber ihr werdet nicht glauben, wie oft wir eine Webseite übernehmen – Kunden kommen ja meist zu uns, weil sie mit ihrer bisherigen Agentur aus verschiedensten Gründen unzufrieden waren – und dann stellt sich heraus: Das Kontaktformular funktioniert nicht. Jede fünfte Seite, die wir übernehmen, hat ein defektes Kontaktformular oder zumindest technische Probleme damit. Anfragen, die niemand je gelesen hat.

Kontaktwege sollten deshalb regelmäßig geprüft werden – nach Updates und nach jedem Launch: Kommen die Anfragen wirklich bei der richtigen Abteilung an?

Und auch gestalterisch muss der Weg klar sein. Bei etwas offensiveren Themen arbeiten wir gerne mit Sticky-Elementen, sodass die Kontaktmöglichkeit immer mitläuft, egal wohin man scrollt. Die Hierarchie sollte dabei stimmen: Wenn primär das Kontaktformular ausgefüllt werden soll, muss der primäre CTA darauf zielen. Sekundäre Wege wie der Telefonanruf werden visuell entsprechend abgesetzt.

Selbsttest: Schick dir heute noch über jedes Formular deiner Webseite eine Testanfrage, und zwar aus einem fremden Postfach, damit keine Whitelist das Ergebnis verfälscht. Prüf anschließend, ob sie im richtigen Postfach der richtigen Abteilung landet.

6. Trust: Zertifikate und Bewertungen, die niemand sieht

Also das Vertrauen, das man sich in der digitalen Welt aufbauen muss. Die Ausgangslage ist je nach Kunde unterschiedlich, aber erhöhen können wir den Trust eigentlich immer. Unternehmen haben oft sehr viel Erfahrung, ein tolles Team, Spezialisierungen, Zertifizierungen, teils sehr bekannte Siegel wie vom TÜV Süd – und nutzen das nicht oder viel zu spät.

Damit meine ich zum Beispiel, dass eine herausragende Zertifizierung im Karussell auf der siebten Slide versteckt liegt. Dabei wissen wir, dass die meisten Nutzer nicht einmal die zweite Slide ansehen, und in den seltensten Fällen die dritte oder vierte. Das ist strategisch unklug. Was wirklich kommuniziert werden soll, gehört priorisiert nach vorne.

Selbsttest: Scroll deine Startseite von oben und stopp beim ersten Beleg – Bewertung, Siegel, Kundenlogo. Wie weit unten war er? Alles unterhalb des zweiten Bildschirms sehen die wenigsten.

7. Belege statt Behauptungen: Warum Füllwörter niemand mehr glaubt

Das schließt an den vorherigen Punkt an. Viele Webseiten sind ausschließlich mit Füllwörtern aufgebaut: hochwertig, ganzheitlich, individuell. Diese Wörter kann man nutzen, wir nutzen sie auch – aber eben nicht ausschließlich. Was wir wollen, sind echte Kundenstimmen, echte Bewertungen, die nachprüfbar sind, echte Projekte, echtes Know-how, echte Kunden. Nur dann ist eine Webseite authentisch – gerade in Zeiten von KI und toll geschriebenen Texten.

Deshalb empfehlen wir jedem Kunden, Bewertungen von Google, ProvenExpert oder anderen Portalen einzubinden, Testimonials online zu stellen und Zertifizierungen sowie Auszeichnungen sichtbar zu zeigen.

Selbsttest: Markier auf deiner Startseite jedes Wort wie hochwertig, ganzheitlich oder individuell. Ersetz jedes zweite durch einen überprüfbaren Fakt: eine Jahreszahl, einen Kundennamen, eine Stückzahl.

8. Bildwelt: Wenn Stock-Fotos die Marke beliebig machen

Bei veralteten Webseiten finden wir sehr oft ein buntes Sammelsurium: teils selbst geschossene Bilder aus alten internen Shootings, teils Stock-Fotos unterschiedlichster Qualität – von Adobe Stock über iStock bis Getty Images – abgerundet von zwei, drei Unsplash-Bildern.

Das ist grundsätzlich kein Problem, wenn die Bilder akkurat kuratiert sind und eine einheitliche, hochwertige Unternehmenssprache sprechen. Genau das ist aber der Knackpunkt: Wir sehen oft keine Konsistenz und keine einheitliche Message.

Deshalb empfehlen wir gerade im Zuge eines digitalen Rebrandings eine einheitliche Bildwelt, die die Unternehmens-DNA klar und hochwertig transportiert – das ist heute eine der wirksamsten Möglichkeiten, sich von der Konkurrenz zu unterscheiden. Wir unterstützen dabei mit der Definition und Schärfung der Bildwelt, erstellen Moodboards, Shooting-Listen und Vorgaben für Fotografinnen und Fotografen, helfen beim Scouting – oder generieren, wenn das Budget ein Shooting nicht hergibt, hochwertige konsistente KI-Bildwelten, die zur Marke passen. Darauf sind wir seit Jahren spezialisiert. [KI-Webdesign]

Selbsttest: Leg alle Bilder deiner Startseite nebeneinander in eine Datei. Sehen sie aus wie eine Marke oder wie eine Sammlung? Wenn Letzteres: erst die Bildwelt definieren, dann neue Bilder kaufen oder produzieren.

9. Gewachsene Struktur: Wenn die Homepage über Jahre zugewuchert ist

Bei Webseiten, die seit vielen Jahren oder Jahrzehnten bestehen, sehen wir bei Übernahme und Relaunch oft dasselbe Muster: Die Seite hatte zum Start eine gute Basis, und dann kam immer wieder etwas dazu. Hier ein Menüpunkt, da etwas zum Ausklappen, dort zehn Unterseiten, ein Ratgeber, noch etwas für SEO. Durch dieses Wachstum leidet die Struktur, die Übersichtlichkeit sinkt – und damit die User Experience.

Hier müssen wir strukturell ran, um wichtige Unternehmensbereiche wie HR oder Leadgenerierung wieder nach vorne zu bringen. Denn oft haben diese Webseiten überhaupt kein Traffic-Problem: Wir haben Kunden mit 300.000 bis 400.000 Unique Usern im Monat, die diesen Traffic aber nicht in qualifizierte Leads konvertieren. Genau dabei helfen UX-Anpassungen sehr stark.

Selbsttest: Zähl die Punkte in deiner Hauptnavigation – über sieben wird es unübersichtlich. Und öffne deine Analytics: Welche Unterseiten hatten im letzten Jahr fast keine Besucher? Das sind die Kandidaten zum Zusammenlegen.

10. Auffindbarkeit: Sichtbarkeit bei Google und in KI-Systemen verbessern

Manchmal gibt es auch den umgekehrten Fall: eine schön gestaltete Seite mit guter Nutzerführung und passendem Branding – aber ohne Sichtbarkeit. Und was bringt die schönste Webseite der Welt, wenn sie ihre eigentlichen Ziele wie die Leadgenerierung nicht erfüllt?

Hier beraten wir zum Sichtbarkeitsausbau – für die klassische Suchmaschine Google, aber zunehmend auch für KI-Systeme, die bei Suchanfragen und Empfehlungen stark wachsen. Wir helfen dabei nicht nur strategisch, sondern über alle Säulen hinweg: von der Technik über die Strategie bis zum langfristigen Doing rund um Content.

Selbsttest: Frag ChatGPT, Perplexity und Gemini im Incognito-Modus nach Anbietern in deiner Branche und Region – ohne eingeloggten Account, sonst verfälscht deine eigene Historie das Ergebnis. Wirst du genannt? Und prüf in der Search Console, für welche Suchbegriffe du Impressionen ohne Klicks bekommst: Dort liegt oft ein Titel-Problem, kein Ranking-Problem.

11. Barrierefreiheit: Pflicht seit Juni 2025 – und Chance

Viele Webseiten wurden früher ohne Barrierefreiheitsvorgaben erstellt – das Thema war lange nicht in aller Munde. Spätestens seit Juni 2025 ist es für viele Unternehmen Pflicht. Und auch ohne gesetzliche Pflicht, denn nicht jedes Unternehmen fällt unter die Vorgaben, empfiehlt es sich: Es geht darum, betroffene Personen wirklich abzuholen.

Wir setzen dort an, wo diese Personen arbeiten. Wir kennen die Tools, die sie nutzen, und liefern die Webseite als passendes Gegenstück – für eine optimale Bedienbarkeit.

Selbsttest: Navigier deine Webseite einmal komplett ohne Maus, nur mit Tabulator und Enter. Wenn du nicht bis zum Absenden-Button kommst oder nicht siehst, wo du gerade stehst, ist die Seite nicht bedienbar. Prüf außerdem eure Markenfarben in Kombination mit euren Schriftgrößen im WebAIM Contrast Checker (webaim.org/resources/contrastchecker) – gerade helle Corporate-Farben auf Weiß fallen dort regelmäßig durch, und der Text braucht mindestens ein Kontrastverhältnis von 4,5:1.

12. Pflegbarkeit: Kann euer Team den Internetauftritt selbst aktualisieren?

Last but not least die Pflegbarkeit – ein sehr häufiger Grund für einen Relaunch und dafür, dass Kunden aus München, Bayern und international zu uns kommen. Sie haben eine statische Webseite oder einen Internetauftritt auf einem Headless- oder TYPO3-System, das sich einfach nicht gut pflegen lässt. Gleichzeitig sitzen im Unternehmen mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ein modernes, intuitives CMS problemlos pflegen könnten.

Genau darauf sind wir seit 17 Jahren spezialisiert: individuelle Webseiten, sei es mit Headless-System oder WordPress Custom Theme, die zu 100 % pflegbar sind – und bei denen Kundinnen und Kunden Spaß daran haben, sie zu pflegen.

Das ist nicht nur ein Versprechen. Bei der Übergabe liefern wir entweder eine persönliche Schulung vor Ort, bei der wir das ganze pflegende Team onboarden – und zusätzlich oder alternativ, was ich fast noch besser finde, ein Video. Konkret anhand eurer neuen Webseite: Wo lege ich neue Seiten an? Wo Landingpages? Wie tausche ich Widgets? Wie pflege ich Themen? Wo komprimiere ich Bilder? Dieses Video wird gespeichert – und wenn später neue Mitarbeiter kommen oder Kollegen wechseln, hat man immer eine perfekte Anleitung für die eigene Seite.

Selbsttest: Bitte jemanden aus deinem Team, ohne Anleitung eine neue Unterseite anzulegen. Dauert es länger als zehn Minuten oder braucht es einen Anruf bei der Agentur, ist das System nicht pflegbar.

Häufige Fragen zum Verbessern einer Webseite

Was kostet es, eine Webseite verbessern zu lassen?

Das hängt davon ab, wie viele der zwölf Punkte betroffen sind oder ob es einen ganz anderen Need gibt. Gezielte Eingriffe im Bestand – Ladezeit, Bildkomprimierung, Kontaktwege, Hero-Bereich – bewegen sich meist im niedrigen vierstelligen Bereich. Ein Audit mit priorisiertem Maßnahmenkatalog ist der übliche erste Schritt, danach entscheidet ihr, was umgesetzt wird.

Wie lange dauert eine Optimierung?

Quick Wins wie komprimierte Bilder, korrigierte Kontaktformulare oder ein aufgeräumter Hero sind oft in ein bis zwei Wochen erledigt. Strukturelle Eingriffe an Navigation, Seitenarchitektur oder Barrierefreiheit brauchen mehrere Wochen – dafür ohne den Aufwand eines kompletten Neubaus. DSGVO kritische Themen oder dringende Anpassungen bevorzugen wir natürlich für auch für Neukunden.

Verliere ich Rankings, wenn ich meine Webseite verändere?

Bei Optimierungen im Bestand normalerweise nicht, solange URLs unverändert bleiben. Riskant wird es, wenn Seiten gelöscht oder umbenannt werden – dann braucht es Weiterleitungen. Verbesserungen bei Ladezeit, Struktur und Barrierefreiheit wirken sich in der Regel positiv auf die Sichtbarkeit aus.

Kann ich meine Webseite selbst verbessern?

Einiges ja: Bilder komprimieren, Texte schärfen, Kontaktformulare testen, Bewertungen einbinden. An technische Grenzen stößt man bei Ladezeit-Optimierung im Code, bei Barrierefreiheit nach WCAG und bei strukturellen Umbauten – dort lohnt professionelle Unterstützung.

Woran erkenne ich, dass Optimieren nicht mehr reicht?

Wenn mehrere der Punkte 9 bis 12 gleichzeitig betroffen sind – gewachsene Struktur, fehlende Sichtbarkeit, keine Barrierefreiheit, schlechte Pflegbarkeit – arbeitet ihr gegen das Fundament. Dann ist der Neubau meist günstiger als die Summe der Einzelreparaturen.

Webseite verbessern oder neu bauen? Die ehrliche Abgrenzung

Solange die Probleme bei den Punkten 1 bis 8 liegen, lohnt sich Optimieren – das sind gezielte Eingriffe mit überschaubarem Aufwand. Wenn dagegen Struktur, Auffindbarkeit, Barrierefreiheit und Pflegbarkeit gleichzeitig nicht stimmen, arbeitet man gegen das Fundament. Dann ist ein Relaunch nicht die teurere, sondern die günstigere Entscheidung.

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